Hendiadyoin
In den berühmten sauren Apfel beißen, kann man heutzutage auch nicht mehr, ohne sich vorher über Belastungsstoffe und das Verfalldatum orientiert zu haben.
[Meurer]
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.
[Ebner-Eschenbach]
The remains of the day:
Wieder - genau wie gestern - den Klienten gelesen, verstanden und wie eine Spinne eingewickelt (trotz einiger äußerer Störfaktoren). Es spielt keine Rolle mehr ob gegenüber zwanzig oder dreissig Jahre Berufserfahrung sitzen; deren Tricks werden pariert, wie einst Eroll Flynn.
Und trotzdem jeden Tag notiere ich Minuspunkte der Konzernleitung, weit mehr als ich Pluspunkte konstatieren kann. Frage mich, ob ich mich gefühlsmäßig schon wieder kurz vor der Sabotage befinde. Eine aktuelle Initiative der Konzernleitung - über meinen Kopf entschieden - habe ich heute in einem offenen Brief heftigst in Frage gestellt. Eine gewisse Narrenfreiheit genieße ich - noch. Emotional leuchtet immer wieder ein "tant pis" auf meiner Stirn. Wie lange wird das Querdenkertum toleriert? Keine Frage, zum Indianer bin ich nicht geboren - habe drei Nebenkriegsschauplätze allein heute eröffnet - wirklich im Konzerninteresse. Vielleicht brauche ich aber auch einfach nur einen Realitätscheck. Gespannt werde ich die Stimmungswandel weiterverfolgen. Wahrscheinlich habe ich innerlich aber doch abgeschlossen, ergreife aber vermutlich am ehesten aus Loyalitätsgründen noch den einen oder anderen Strohhalm, und das, obwohl, Plan B, Plan C und Plan D da liegen. Andererseits ist genau das auch Motivation regelmäßig aufs neue der Leitung Herausforderungen zu stellen. Wenn es jemand nur wirklich zu schätzen wüßte. Verdammt.
Schicksal? Bei der heutigen Shopping-Tour erwarb ich das perfekte Schuhwerk für die unlängst frisch erworbene - ich mag das Hendiadyoin - neue Bewerbungsklamotte.
Willkommen im 21. Jahrhundert (Insider)
[Meurer]
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.
[Ebner-Eschenbach]
The remains of the day:
Wieder - genau wie gestern - den Klienten gelesen, verstanden und wie eine Spinne eingewickelt (trotz einiger äußerer Störfaktoren). Es spielt keine Rolle mehr ob gegenüber zwanzig oder dreissig Jahre Berufserfahrung sitzen; deren Tricks werden pariert, wie einst Eroll Flynn.
Und trotzdem jeden Tag notiere ich Minuspunkte der Konzernleitung, weit mehr als ich Pluspunkte konstatieren kann. Frage mich, ob ich mich gefühlsmäßig schon wieder kurz vor der Sabotage befinde. Eine aktuelle Initiative der Konzernleitung - über meinen Kopf entschieden - habe ich heute in einem offenen Brief heftigst in Frage gestellt. Eine gewisse Narrenfreiheit genieße ich - noch. Emotional leuchtet immer wieder ein "tant pis" auf meiner Stirn. Wie lange wird das Querdenkertum toleriert? Keine Frage, zum Indianer bin ich nicht geboren - habe drei Nebenkriegsschauplätze allein heute eröffnet - wirklich im Konzerninteresse. Vielleicht brauche ich aber auch einfach nur einen Realitätscheck. Gespannt werde ich die Stimmungswandel weiterverfolgen. Wahrscheinlich habe ich innerlich aber doch abgeschlossen, ergreife aber vermutlich am ehesten aus Loyalitätsgründen noch den einen oder anderen Strohhalm, und das, obwohl, Plan B, Plan C und Plan D da liegen. Andererseits ist genau das auch Motivation regelmäßig aufs neue der Leitung Herausforderungen zu stellen. Wenn es jemand nur wirklich zu schätzen wüßte. Verdammt.
Schicksal? Bei der heutigen Shopping-Tour erwarb ich das perfekte Schuhwerk für die unlängst frisch erworbene - ich mag das Hendiadyoin - neue Bewerbungsklamotte.
Willkommen im 21. Jahrhundert (Insider)
guapo - 2006/01/24 22:54




