Edel sei der mensch, Zwieback und gut
Vor kurzem ging's hier schon um PlasteKunststoffe.
Die FDP im Privatisierungswahn. Ein Beschluss der Stadt zur Umstellung der Werterfassung. Jetzt kommen also bunte Tonnen. Fortschrittlich?
NFW!
"Müll lässt sich dank neuer technischer Verfahren immer besser und schneller sortieren - ohne Zutun schlecht bezahlter Menschen. War die Verwertung von Abfall bis vor kurzem eine Alibiveranstaltung - aus den vermengten Recyclingkunststoffen entstanden minderwertige Produkte wie Blumenkübel -, so werden die Kunststoffe heute penibel getrennt. Die reinen Rohstoffe finden gut zahlende Abnehmer. Und das Beste: Die Bürger können alles in eine Tonne stopfen, moderne Anlagen fischen Metall, Papier und Kunststoffe zuverlässig aus dem Unrat heraus"
Ursprünglich waren die Sortierstraßen gebaut worden, um den Kunststoffmüll aus den gelben Säcken zu sortieren. Inzwischen schaffen sie es, auch den normalen Hausmüll aus der grauen Tonne auseinander zu dröseln. Das deutsche Diktum, Müll zu trennen, gerät ins Wanken.
Das käme nicht nur dem Bürger entgegen, der damit der lästigen Trennpflicht enthoben wäre und weniger Mülltonnen in seinem Vorgarten aufstellen müsste.
[Wirtschaftswoche]
Was die Betreiber der Sortieranlagen freut, beunruhigt das Duale System Deutschland (DSD), Erfinder und Hüter von grünem Punkt und gelber Tonne. Die Befürchtung der DSD-Manager: Wenn man Abfälle zur Verwertung aus dem ganz normalen Hausmüll ziehen kann, braucht man keine zusätzliche gelbe Tonne mehr für Verpackungen. Ironie des Schicksals: Das Unternehmen hatte die Industrie selbst ermuntert, Verfahren zur besseren Mülltrennung zu erforschen. „Die Büchse der Pandora wurde geöffnet." [Kemper, RWE]
[04/2004]
Das ist ja quasi der nächste Müllskandal in Köln.
Die FDP im Privatisierungswahn. Ein Beschluss der Stadt zur Umstellung der Werterfassung. Jetzt kommen also bunte Tonnen. Fortschrittlich?
NFW!
"Müll lässt sich dank neuer technischer Verfahren immer besser und schneller sortieren - ohne Zutun schlecht bezahlter Menschen. War die Verwertung von Abfall bis vor kurzem eine Alibiveranstaltung - aus den vermengten Recyclingkunststoffen entstanden minderwertige Produkte wie Blumenkübel -, so werden die Kunststoffe heute penibel getrennt. Die reinen Rohstoffe finden gut zahlende Abnehmer. Und das Beste: Die Bürger können alles in eine Tonne stopfen, moderne Anlagen fischen Metall, Papier und Kunststoffe zuverlässig aus dem Unrat heraus"
Ursprünglich waren die Sortierstraßen gebaut worden, um den Kunststoffmüll aus den gelben Säcken zu sortieren. Inzwischen schaffen sie es, auch den normalen Hausmüll aus der grauen Tonne auseinander zu dröseln. Das deutsche Diktum, Müll zu trennen, gerät ins Wanken.
Das käme nicht nur dem Bürger entgegen, der damit der lästigen Trennpflicht enthoben wäre und weniger Mülltonnen in seinem Vorgarten aufstellen müsste.
[Wirtschaftswoche]
Was die Betreiber der Sortieranlagen freut, beunruhigt das Duale System Deutschland (DSD), Erfinder und Hüter von grünem Punkt und gelber Tonne. Die Befürchtung der DSD-Manager: Wenn man Abfälle zur Verwertung aus dem ganz normalen Hausmüll ziehen kann, braucht man keine zusätzliche gelbe Tonne mehr für Verpackungen. Ironie des Schicksals: Das Unternehmen hatte die Industrie selbst ermuntert, Verfahren zur besseren Mülltrennung zu erforschen. „Die Büchse der Pandora wurde geöffnet." [Kemper, RWE]
[04/2004]
Das ist ja quasi der nächste Müllskandal in Köln.
guapo - 2006/01/22 15:01





Und
Warum auch